Unser Konzept

Da nach einer Umfrage schnell klar war, dass Adolf Eichmann und Hannah Arendt den wenigsten SchülerInnen bekannt sind, haben wir uns dazu entschieden, eine interaktive Seite mit dem komprimierten „Basis-Wissen“ über den Massenmörder und Holocaust-Organisator Adolf Eichmann einzurichten.

Weil uns besonders die Sichtweise der jüdischen Philosophin und Journalistin Hannah Arendt beeindruckt hat, die in ihren Schriften und Analysen von der „Banalität des Bösen“ sprach, haben wir Eichmanns Biographie und auch seine Flucht sowie die Anklage speziell aus ihrer Sicht dargestellt. Dafür haben die Teilnehmer des Projekts die Textstellen als Audiodateien aufgenommen. So werden die wichtigsten Ereignisse der Vita Eichmanns v.a. mit der Beschreibung Arndts verknüpft. Bei der Flucht wurden diese durch Zitate aus der wissenschaftlichen Arbeit Nazi-Jagd. Südamerikas Diktaturen und die Ahndung von NS-Verbrechen von Daniel Stahl ergänzt.

Wichtig zu erwähnen ist bei den biografischen Betrachtungen bei Adolf Eichmann und Hannah Arendt, dass wir hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhoben haben, sondern nur die für unsere Thematik wichtigen Daten und Bezüge aufzeigen.

Die Auseinandersetzung mit der Problematik und der Einnahme eines eigenen Standpunkts dazu, erfolgte über die kreative Auseinandersetzung mit Collagen.

Eine Entlarvung und Verurteilung von Eichmanns Taten, seiner Aussagen und  Lügen wurden so zum Ausdruck gebracht.

Die kreativen Arbeiten zeigen die Aussagen Adolf Eichmanns im Vergleich zu seinen Taten oder auch ganz gezielt durch die Offenlegung seiner Lügen und seiner Schuld. Außerdem haben sich einige Arendts Sichtweise angenommen und versucht, die aussagekräftigsten Aspekte umzusetzen.

Abschließend ergeht ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses Projekt ermöglicht, unterstützt und gefördert haben: Hr. Prof. Dr. Guido Knopp, Hr. Johannes Philipp (Institutsrektor a.D:, Medienpädagoge), Hr. Tobias Rottmeir (Leiter des Referats für Grundsatzangelegenheiten und Öffentlichkeitsarbeit, Bayerisches Staatsministerium der Justiz ), Fr. Claudia Oertel (StMUK)